
für Ihre Anwendung
durch Jahrzehnte Erfahrung
schnell erreichbar
mit Kunden und Herstellern
Gern prüfen wir Ihren spezifischen Anwendungsbereich, um das optimal geeignete CRYONOMIC® Trockeneisstrahlmaschine für Ihre Anforderungen zu bestimmen.
Nehmen Sie Kontakt für weitere Beratung auf.
Trockeneis ist die feste Form von CO₂. Es hat eine Temperatur von -79°C. Kohlendioxid (CO₂) ist bei Raumtemperatur und unter atmosphärischem Druck nicht flüssig. Deshalb schmilzt Trockeneis nicht (es ist „trocken“), sondern es sublimiert – das bedeutet, dass das CO₂ bei Wärme direkt von einem festen in einen gasförmigen Aggregatzustand übergeht.
Zur Trockeneisreinigung wird allgemein Trockeneisgranulat mit einem Durchmesser von 3 mm, sogenannte Pellets, eingesetzt.
Zur Kühlung und für Catering-Zwecke empfehlen wir Sticks mit einem Durchmesser von 10 oder 16 mm.
Trockeneispellets bestehen aus flüssigem CO₂, das in einem Druckbehälter gelagert wird. Wenn sich das flüssige CO₂ ausdehnt bildet es Schnee. Dieser Schnee wird gepresst und mithilfe einer Matritze zu Pellets mit dem entsprechenden Durchmesser gepresst. Die Anlage, die die Pellets produziert, wird Pelletierer genannt.
Die Trockeneispellets werden in gut isolierten Behältern aufbewahrt und transportiert. Qualitativ hochwertige Behälter beschränken die Verdampfung der Pellets auf wenige Prozent pro Tag.
Die Trockeneisreinigung, die auch als kryogenische Reinigung bekannt ist, ist eine Strahltechnik ähnlich dem Sandstrahlen, bei der feste CO2 oder Trockeneispellets verwendet werden. Beim Auftreffen der Pellets auf die Oberfläche verdampfen sie zu CO₂ und erhöhen ihr Volumen um den Faktor 700. Aufgrund dieser Ausdehnung wird das zu entfernende Material angehoben und vom Basismaterial getrennt. CRYONOMIC® produziert täglich Trockeneisstrahlgeräte und exportiert diese weltweit.
Die Trockeneisreinigung, die auch als kryogenische Reinigung bekannt ist, ist eine Strahltechnik ähnlich dem Sandstrahlen, bei der feste CO2 oder Trockeneispellets verwendet werden. Beim Auftreffen der Pellets auf die Oberfläche verdampfen sie zu CO₂ und erhöhen ihr Volumen um den Faktor 700. Aufgrund dieser Ausdehnung wird das zu entfernende Material angehoben und vom Basismaterial getrennt. CRYONOMIC® produziert täglich Trockeneisstrahlgeräte und exportiert diese weltweit.
1. Die besonders niedrige Temperatur der Trockeneispellets (-78 °C oder -109 °F) sorgt dafür, dass die Verschmutzung gefriert und sich zusammenzieht, wodurch sie sich vom Substrat einfach ablösen lässt.
2. Die Trockeneispellets verdampfen beim Aufprall zu Kohlendioxid, sodass nur die ursprüngliche Verschmutzung als Abfall zurückbleibt. Diese natürliche Verdampfung von Trockeneispellets ist ein großer Vorteil der Reinigungsmethode mit Trockeneis.
Im Vergleich zu chemischer Reinigung, Sandstrahlen, Hochdruckreinigung oder mechanischem Bürsten bietet das Trockeneisstrahlen entscheidende Vorteile – insbesondere dort, wo Sauberkeit, Materialschonung und minimale Stillstandzeiten gefragt sind.
Bei der chemischen Reinigung entstehen flüssige Rückstände und kontaminierte Abwässer, die aufwendig aufgefangen und entsorgt werden müssen. Zudem besteht das Risiko von Materialangriffen oder chemischen Reaktionen. Das Sandstrahlen arbeitet stark abrasiv. Es trägt nicht nur Verschmutzungen, sondern häufig auch Material ab und kann empfindliche Oberflächen beschädigen. Zusätzlich entsteht erheblicher Sekundärabfall durch Strahlmittel und gelöste Partikel. Die Hochdruckreinigung benötigt große Mengen Wasser. Dieses dringt in Anlagen, Elektrik oder Lager ein und hinterlässt Feuchtigkeit, die zu Korrosion oder langen Trocknungszeiten führen kann. Auch das mechanische Bürsten ist kontaktintensiv, verursacht Abrieb und erreicht schwer zugängliche Bereiche oft nur unzureichend.
Trockeneisstrahlen hingegen arbeitet vollständig trocken und rückstandsfrei. Die Pellets sublimieren beim Aufprall – sie gehen also direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über. Es bleibt kein Wasser, kein Strahlmittel und kein zusätzlicher Abfall zurück. Entfernt werden ausschließlich die gelösten Verunreinigungen.
CO₂-Kreislaufnutzung
Das für das Trockeneisstrahlen eingesetzte CO₂ wird in Deutschland nicht eigens für Reinigungszwecke produziert. Es stammt überwiegend als Nebenprodukt aus industriellen Prozessen – beispielsweise aus der Düngemittel-, Bioethanol- oder Chemieproduktion – und würde andernfalls in die Atmosphäre abgegeben werden.
Für die Herstellung von Trockeneis wird dieses bereits vorhandene CO₂ aufgefangen, gereinigt und weiterverwendet. Das Verfahren setzt somit kein zusätzlich produziertes Kohlendioxid frei, sondern nutzt vorhandene Ressourcen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft. Trockeneisstrahlen verursacht daher keine zusätzlichen CO₂-Emissionen, sondern basiert auf der sinnvollen Weiterverwertung industrieller Abgase.
Mit weichem Trockeneis lassen sich Oberflächen gründlich und materialschonend reinigen – ganz ohne Beschädigung. Ideal für empfindliche Bauteile und sensible Anwendungen:
Entfernen von Öl, Kohlerückständen, Lebensmitteln, Bitumen, Farben, Flugrost und weiteren Verunreinigungen
Beseitigung hartnäckiger Rückstände von Produktionsanlagen, z. B. Kunststoff-, Gummi- oder Trennmittelreste aus Formen
Durch die Kombination von Trockeneis mit halb- oder hartem Abrasiv lassen sich auch besonders widerstandsfähige Verschmutzungen entfernen. Dabei wird die oberste Schicht des Materials gezielt und kontrolliert bearbeitet:
Vollständige Rostentfernung für eine metallisch saubere, glänzende Oberfläche
Oberflächenvorbereitung für Beschichten, Kleben oder Lackieren von Metallen
Reinigung von Gebäuden, Infrastrukturen und Objekten aus Holz, Metall, Stein und weiteren Materialien, bei denen ein abrasiver Effekt erforderlich ist